Wohnmobiltypen

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Wohnkabine

Wohnmobil-Shop.com-Ratgeber-WohnmobiltypenMithilfe einer Absetzkabine wird ein Pickup oder Pritschenwagen, in seltenen Fällen ebenso ein
normaler PKW, zum Wohnmobil und bietet so eine praktische Alternative. Der Besitzer kann diesen Umbau selbst und ohne professionelle Hilfe durchführen. Bei Bedarf ist es möglich, die Wohnkabine, ähnlich wie einen üblichen Wohnwagen, auf dem Campingplatz zurückzulassen und die neue aufregende Umgebung nur mit dem Auto zu erkunden. Ein Nachteil ist der relativ enge Wohnraum. Hier sind bei diversen anderen Bauarten komfortablere Möglichkeiten gegeben, die Wohnkabine eignet sich daher nur für Paare und nicht für Familien mit Kindern. Für diese praktische Lösung spricht jedoch die Flexibilität und auch die Beweglichkeit. Während dem Urlaub in unwegsamem Gelände punktet die funktionale und kompakte Lösung. Möchte man einen Tagesausflug starten um die Umgebung kennenzulernen kann der Vorteil eines herkömmlichen Pickups genutzt werden, bevor Abends die Absetzkabine montiert und so ein gemütlicher Rückzugsort für die Urlauber geschaffen wird.
Aufgeteilt werden die Wohnkabinen in Hardwall-camper und Folding-camper. Zweitgenanntes ist die kompaktere Lösung. Hier kann das Dach entweder hochgefahren oder schräg aufgeklappt werden, somit bleibt der Schwerpunkt niedrig und dennoch wird ausreichend Platz geboten. Diese version der Kabine ist offroadtauglicher gebaut und daher gut für Fernreisen oder Ausflüge abseits der Straße geeignet.
Hardwall-Camper bieten mehr Komfort, sind allerdings nur bedint offroadtauglich. Der weit vorne liegende Schwerpunkt und die allgemeine Größe machen auch das manövrieren auf engem Raum fast unmöglich.
Bekannte Marken sind zum Beispiel Mabu, Tischer, Nordstar und Artica.

Kastenwagen

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Ab den 1970er Jahren wurden Kleintransporter, welche ausgbaut waren und über sanitäre Anlagen sowie Toilette und
Dusche verfügten, als Reisemobil bezeichnet. Auch heute werden sie, besser bekannt als „Kastenwagen“, noch produziert und sind vorallem wegen ihrem Fahrkomfort und dem sparsameren Verbrauch im Gegensatz zu größeren Wohnmobilen beliebt. Nachteile sind allerdings der geringe Wohnraum und der relativ hohe Preis für die dafür angebotene Größe. Doch auch hier ist die Funktionalität ein Vorteil, denn auch im Alltag kann ein Kastenwagen gefahrn werden. Geringer Stellplatz und keine besonderen erforferlichen Führerscheine bis auf den üblichen Autoführerschein sind nötig um mit einem schnell reisebereiten Kastenwagen die Welt zu entdecken.
Ein solches „Reisemobil“ verfügt über eine bessere Ausstattung als der Campingbus und hat bereits oben genannte sanitäre Anlagen.
Moderne Varianten verfügen in der Regel über ein Hochstelldach (Hubdach), um im Standbetrieb die Stehhöhe gewährleisten zu können. In Deutschland wurde der Kastenwagen bis Dezember steuerlich als Wohnmobil eingestuft.

Alkoven

Wohnmobil-Shop.com-Ratgeber-Wohnmobiltypen-AlkovenWohnmobile mit dieser Schlafnische sind besonders gefragt. Durch den gut genutzten Raum und den relativ günstigen Preis ist dieser Wohnmobiltyp vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. Aufgrund der typischen Wohnmobilform durch den Bettvorbau werden die Alkovenmobile auf Piktogrammen oder auch Verkehrsschildern allgemein für Wohnmobile abgebildet und gelten so als Verkehrszeichen in vielen Ländern.
Ein Vorteil dieses Typs ist wie bereits oben genannt der Preis und der vorhandene Raum. Doch auch die Wintertauglichkeit ist ein Punkt für die Alkoven, denn das nicht gedämmte Fahrerhaus kann vom hinteren gedämmten Wohnteil abgetrennt werden. Ein Nachteil ist jedoch definitiv die geringe Größe und auch die Deckenhöhe, was die Möglichkeit sich zu bewegen und den Komfort dieser Variante mindert. Außerdem wird durch die gesamthöhe des Fahrzeugs ein hoher Luftwiderstand erzeugt. Dennoch bietet dieser Klassiker einiges und lässt kaum einen Wunsch offen. Durch den genug vorhandenen Stauraum kann alles mit auf Reisen genommen werden und Paare können in der kleinen Nische ihre Privatsphäre genießen. Hersteller sind beispielhaft bimobil, Concorde, carthago, Hobby oder Hymer. Durch die Grundriss-Vielfalt lassen sich die Alkoven auch individueller gestalten und können so noch funktionaler und praktischer gebaut werden.

Voll- und Teilintegriert

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Die Teilintegrierten verwenden ebenfalls das Fahrerhaus um noch mehr Wohnraum zu schaffen. Um auch im Fahreraus Stehhöhe zu erreichen, besitzt dieser Typ von Wohnmobil nur einen kleinen Alkoven über dem Fahrerhaus. Dreht man die Fahrersitze zum Wohnbereich hin, können sie durch einen dahinter angeordneten Tisch zu einer Sitzgruppe kombiniert werden. Vorteile ist der relativ große Platz, ähnlich wie in einem vollintegrierten Wohnmobil und auch die geringen Anschaffungskosten sprechen für diesen Typ. Nachteil ist jedoch die nicht ausreichende Wärmedämmung, da die meiste Wärme nach außen hin wieder abgegeben wird.
Die Vollintegrierten (Königsklasse) sind auf Fahrgestellen ohne seperates Fahrerhaus gebaut und bieten so noch mehr Komfort und Platz. Nur Spritzwand mit Armaturenbrett und Radkappen bilden eine Einheit um alles Notwendige wie Motor, Getriebe, Lenkung usw. unterzubringen. So wie beim teilintegrierten Wohnmobil müssen die Frontscheiben durch Mathen oder änliches zusätzlich gedämmt werden, da sie aus Sicherheitsgründen nicht wie die anderen Scheiben aus Isolier-Kunststoffgläsern gefertigt werden können. Vorteil ist bei dieser Variante der maximale Wohnkomfort, allerdings sind die Kosten entsprechend hoch und auch die Wartung des Motors ist teurer als bei konventionellen Fahrzeugen. Als Inbegriff für vollintegrierte Wohnmobile gelten auch heute noch Arnold-Reisemobile, doch auch Orion und die ersten Hymermobile bis zur S-Klasse. Arnold-Reisemobile wurden von 1973 bis 1985 gebaut und galten als Luxusmobile der 80er Jahre.

LKW-Basis

Wohnmobil-Shop.com-Ratgeber-Wohnmobiltypen-lkwHier wird die Wohneinheit auf einem seriengemäßen LKW-Fahrgestell montiert. Hierdurch können extrem große Wohnmobile errichtet werden, weshalb dieser Typ hauptsächlich im Luxussegment vorzufinden ist. Da der für jeden angebotene Stellplatz auf europäischen Campingplätzen nicht ausreichend ist, ist dies ein überwiegend amerikanischer Trend. Vorteil ist zwar der reichlich vorhandene Platz, allerdings wird hierfür auch ein sehr teurer Preis verlangt. Außerdem liegt das Gewicht der meisten dieser Wohnmobile über 7,5 Tonnen und sie dürfen somit nicht mit dem normalen Autoführerschein gefahren werden.

Wohnbusse

Wohnmobil-Shop.com-Ratgeber-Wohnmobiltypen-Reisebus

Wohnbusse werden meistens von Hobbybastlern oder in professioneller Einzelanfertigung produziert. Es handelt sich hier um ausgebaute Reisebusse oder LKWs und sie sind somit in der Regel größer als andere Wohnmobiltypen. In Nordamerika werden diese Wohnbusse zunehmend kommerziell umgebaut oder direkt als solche konzipiert (Bus Conversion). Vielfach sind sie bereits mit einem PKW-Anhänger ausgestattet und stellen so die wohl luxeriöseste Art zu reisen da.

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